Es ist wohl ein teils unglückliches Gefühl, welches mich zuweilen beschleicht. Gerade die letzten Wochen, die wohl auch durch ein Fehlen an Plan und Routine und vielleicht Tätigkeit im Allgemeinen aufwiesen, zeichnen und lösen die Orientierung.
Es kommt hinzu eine schleichende Kälte auf der Haut und mangelnde Disziplin, ja Resignation zuweilen. Eine Hassliebe zur sogenannten Gesellschaft schafft eine Distanz, die unerträglich zu werden scheint. Und auch zu meinem eigenen Selbst. Aufkeimendes Desinteresse und der Wunsch hindurch getragen zu werden. Alle Verantwortlichkeit für das eigene Glück abzugeben. Wenn es fließt, so wird es schon, so hoff ich's. Doch es tut's nicht.
Und so erlebe ich so wenig ein Auf und so wenig ein Ab. Und fühl' wie mir's immer kälter wird.
Und dann wird mir zuweilen bewusst, dass da nichtmal ein kleines kiriko sitzt, irgendwo da draußen, das auf mich wartete.