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Zwischen Chaos und Phantasie
Die Wirklichkeit blinzelte.
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Beziehung?
Mit dem ersten Kerzlein entzündete sich leider keine vorweihnachtliche Freude in meinem Herzen. Dafür habe ich hoffentlich ab Donnerstag Zeit, wo ich, auch um meinem lieben Freund Alex zu frönen, meine erste Griechischstunde haben werde. Dann sind auch die Naturwissenschaften befriedigt und meinem Kopf bleibt ein wenig Entspannung. Oder so.
Übers Wochenende war ich mal wieder zu Besuch im Hause S., denn im wunderschönen Hessenlande, in welchem die Sonne stets zu scheinen pflegt, war ich zu Geburtstagsfeierlichkeiten eingeladen und erlangte die so Möglichkeit den aktiven Part für meine Klausur am Mittwoch zu erproben. Und auch Latein blieb nicht unbeschadet: Nam in vino veritas. So brachten mir Schweden und deutsches Kernobst neue Eindrücke, auch im Gesicht, was zu bitterbösen Infragestellungen meiner eigenen Person führte. Wir verbleiben in Schweigen; um zu verdrängen und einer eventuell fatalen Entscheidung zu entgehen. Vielleicht aber auch großem Glück? Doch, nein. Ich möchte, glaube ich, noch immer nicht.
Für E. wartet bald ein Nikolausstiefel, wenn ich nicht allzu vergesslich bin und nächstes Wochenende wird ein wenig herumgewerkelt um Konfekt o.ä. für Verwandte mit Liebe, viel Aufwand und wenig Geld zu produzieren. Nicht sonderlich kreativ, aber was soll man machen.
Ich bin müde. Sehr müde.
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bisher 1 Kommentar(e)
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Alex (E. aus K. am R.)
(2.12.08 22:47)
Hüte dich bloß davor, das freiwillige Lernen einer schönen Sprache in Verbindung mit schulischer Ausbildung zu bringen, wie es der Begriff "Griechischstunde" suggeriert. Es wäre ja grässlich, wenn wir so langsam mit dem Lernen vorankämen wie ich meinerzeits in der Schule mit Latein.
Ansonsten hoffe ich, dass sich das Weihnachtsgefühl bei dir noch einstellt, wobei ich allzu gut verstehen kann, wenn dies nicht geschieht.
Grüße,
Alex
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