Zwischen Chaos und Phantasie

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Die Wirklichkeit blinzelte. 55%

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Sein und Werden

Was willst du mal werden, wenn du groß bist?

Unser Leben ist von Kindsbeinen an, darauf ausgelegt zu werden, etwas aus sich zu machen. Dabei sollte doch Werden zum Ziel das Sein haben oder nicht? Das Sein von etwas, das man jetzt werden will. Doch was passiert wenn man dann ist? Hört man auf zu existieren, hört man auf sich zu entwickeln, oder ist das vielleicht ganz falsch und es kommt auch darauf an, was man ist?

Und fragt nicht Obengenanntes meist nach einem Beruf, nach einer Arbeit? Definiert sich also der Mensch über seine Arbeit?

Was ich werden will? Älter?
27.4.08 00:29


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Mord und Totschlag

Mein Leben modert vor sich hin, meine Motivation schwindet, ich fühle mich schwer, träge und schlichtweg unwohl.
Ich hasse es, mir so bewusst darüber zu sein, aber gleichzeitig so ohnmächtig. Ich weiss, dass ich mir - sollte dieser Gemütszustand anhalten - mein Zeugnis und somit mein Abi und mein Leben versauen werde. Und das tut mir leid, und das finde ich schade, aber ich fühle mich unfähig dagegen anzugehen.
Ich bin unausgeglichen und leicht reizbar. Damit mache ich mir meine Freunde auch fremd, aber sie können mir ja nicht helfen.
Hinzu kommt ein Verschwimmen des Sinns, die Frage nach Leben und Perspektive.

Ich weiss wirklich nicht, was ich machen soll. Mein Gefühl sagt mir, dass ich mich ins Bett legen, fressen und schlafen soll. Und nichts davon ist richtig, nichts davon will ich. Eigentlich. Ich will doch leben, will Tag um Tag, Stunde um Stunde nutzen. Und wie?
Überwindung, na super. Und wie?

Es ist ein wenig zum Verzweifeln. Und ich fühle mich so unnötig zurückversetzt. Habe ich denn gar nichts gelernt?

Diese Dekadenz und Trägheit, die es nicht erwarten kann Besitz zu ergreifen. Es ist traurig. Wirklich.

Zu faul zu allem, und keine Musik.

Nervend wehleidigst.
Charles
28.4.08 21:03





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