Zwischen Chaos und Phantasie

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Die Wirklichkeit blinzelte. 55%

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Bier mal anders

Die nächste Woche wartet mit brutalem Stress auf mich. 3 Klausuren in allen Sprachen, Nachhilfe geben, eine Anthologie fertigen, noch 2-3 Anträge stellen und für die Osterferien packen und planen. In diesen erhoffe ich mir ein wenig Luft. Viel Schlaf, viel Geld, welches zum Reisen ausgegeben wird. Ein paar Tage wollte ich ins gottlos Hessenland fahren, ein wenig in die hinterletzte Eifel und wahrscheinlich nach Bonn und Köln.

Der Freitag war sehr schön, zumindest zuletzt. Sehr gemütlich, recht nah, aber in jedem Fall schön. Mit dem Pfand werde ich auch einen Teil der Kosten wieder zurückgewinnen.

Ansonsten tanze ich auf dem schmalen Grat der Selbstfindung hin und her, immer gefahrlaufend in Tiefen zu stürzen, aus denen ein Rückweg schwerfällt und sehr steinig ist. Ich greife nach den Sternen und verliere beinahe mein Gleichgewicht, laufe schnell vor und balanciere langsam zurück.

Meine Mutter kommt am Freitag wieder. Das Bild von ihr in meinem Kopf ist mittlerweile so schön, so klar, so zauberhaft. Fast heilig. Es ist wahrscheinlich für sie die beste Zeit zum Sterben, denn meine Erinnerung wäre phantastisch; was ihr wohl leider eigentlich nicht ganz gerecht wird.

Tod beschäftigt mich mal wieder. Ich habe tatsächlich nichts dagegen zu sterben, und bin doch recht egoistisch. Aber warum sollte mich das berühren? Dann ist es doch gewesen.
Und tatsächlich glaube ich, dass ich aufgrund des natürlichen Gleichgewichts oder wessen auch immer nicht viel älter als 30 werden kann. Dafür hatte ich bisher gesundheitlich einfach zu viel Glück.
Darum greife ich mal wieder auf den Barock zurück und erinnere an die Motive, die so viel Wahrheit birgen.

Charles van Socks
9.3.08 23:35


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Puppennasenlöcher

Zu alt, zu jung, zu dick, zu groß, zu bunt, zu dunkel, zu schwarz. Sie kann sich wirklich nicht entscheiden.

Natürlich hat Alter einiges an Vorteilen. Ich hatte früher ein großes Problem mit dem Gefühl aufgrund meines Alters nicht ernst genommen zu werden. Mittlerweile bekomme ich mehr und mehr das Problem mit der Angst meine Jahre zu verschwenden, etwas zu verpassen und so viel mehr.



Ich muss noch so viel tun eigentlich. Und ich kann mich nicht entscheiden, welches Thema ich für meine Hausarbeit wählen soll. Außerdem war ich mittlerweile 3mal an der Zentralbibliothek in Bonn und fand sie jedes Mal geschlossen vor. Es bleiben noch
a) Die Tradition der Teehauskultur Japans
b) Nō, Kabuki, Bunraku
.
Und es ist schon so bald Einsendeschluß.
Und vielleicht nehme ich doch die Zeit des Sakoku.

Ich war die letzten Tage unterwegs in NRW, ein wenig bei S., ein paar Tage bei R. Und ich hatte mein Debüt. War allerdings nicht so lohnenswert. Aber es ist ja wie bei Pferden.

Zumindest irgendetwas an mir hat Idealmaß.

Bestens
Charles
19.3.08 21:15





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