Zwischen Chaos und Phantasie

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Die Wirklichkeit blinzelte. 55%

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Haare und Gefühl

Meine Haare erblonden wie eh und je und werden demnach auch länger. Im Nacken mussten sie sich vor etwa einer Woche verabschieden und sind jetzt aber schon bald wieder 2 mm lang. Im nächsten Jahr und wenn sie wieder ein wenig länger und blond sind werden es definitiv Dreads. Es gibt Dinge, die sollte ich gemacht haben, solange ich jung bin.

Von einem Freund wurde mir Hesse's Narziß und Goldmund ans Herz gelegt, welches ich momentan voller Begeisterung lese. So ist es doch bisher mehr Narziß mit dem ich mich identifiziere, aber ich werde sehen, was daraus wird. Doch Hesse hat eine schöne Art zu malen.


Manchmal gibt es nur einen Menschen auf der ganzen Welt, den man in diesem Moment sprechen möchte. Nicht, weil es vielleicht um ein bestimmtes Thema geht, oder weil man sich Trost oder ähnliches verspricht, nichtmal wegen diesem oder dessen Nähe; sondern vielleicht einfach, weil manchmal niemand auf der Welt ein Wort von dir verdient. Nur vielleicht dieser eine.

Es ist kalt in Deutschland, und dunkel. Mal sehen, das gibt sich wahrscheinlich auch wieder. So wie der Wahn, der die Menschen momentan treibt. Ich weiss wirklich nicht, was die haben.

Grüßend
Charlie (with her coiled) Socks

Musik: Alles, davon mache ich mich frei.
Anderes: Meine Mama ist die einzige, die dieses Jahr Weihnachtsgeschenke bekommt.
13.12.07 18:20


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Zynismus

Sie ist ein Arschloch, oft. Kaltherzig, starr, bitter.
Selbst zu ihren engsten Freunden ist so oft so. Behandelt sie wie Fremde, wie Menschen, denen sie generell mit Antipathie begegnet. Sie selbst scheint sich die nächste zu sein, obwohl ich nicht glaube, dass sie sich mag. Es scheint mehr eine Art Hassliebe zu sein.

Arrogant ist sie, nicht prahlerisch, jedoch in ihrer Art abwertend. Eigenartig auf ihre Weise und auch nicht wirklich sozial. Teilweise lethargisch, manchmal ignorant. Abgeschottet von aller Welt scheint sie manchmal abwesend.

Sie glaubt an nichts, nicht an Gutes, noch Böses, weder Gott, noch Teufel. Glück, Gefühl ist nicht vorhanden, Liebe rational begründbar, Romantik nichtsnutzig, wie auch Freundschaft. Sie zieht ihren Nutzen, teils wie ein Parasit, doch in erster Linie aus sich selbst, wird dabei nicht niederträchtig, noch hinterhältig. Schöpft mehr aus sich, als aus anderen.

Ihr Gesicht ist oft ausdruckslos, fahl, kalt in der Mimik. Ihren Augen manchmal leer, der Mund ohne Regung. Sie ist blass.

Sie hat keine Lust auf diese Welt, doch - so scheint es mir - weder Motivation zu leben, noch zu sterben. Vielleicht ist es Existenz?

Ich glaube, dass sie oft enttäuscht wurde; ob daraus ihre Bitterkeit erstand? Ihr Unwille, der passive Widerstand in ihr selbst?

Verbissen führt sie ihr Hundeleben.
16.12.07 00:14


Moment

Unendliche Traurigkeit, wenn ich das Schicksal betrachte.
Unendliche Kälte, wenn ich das Leben ansehe.
Unendliche Hilflosigkeit.

Besonnenheit, Bedachtheit, Bescheidenheit.

Unnütze Einträge haben einen Sinn, da sie Momente widerspiegeln, festhalten.

Das Christentum verkommt zu einem Heuchlertum. Es ist nichtmal der Glaube an einen allmächtigen Gott, den ich verdamme, in erster Linie sind es die Menschen. Wie in so vielem.

Und schon bin ich da, wo ich neu gefasste Grundsätze über den Haufen werfen möchte.

Was bringt mir letztendlich Macht, wenn sie nur mir nützt. Es gibt immer weniger einen Menschen, dem es gebührt an meiner Seite zu herrschen. Es gibt immer weniger Menschen, denen ich Leben zugestehe. Es gibt immer Menschen, denen der Tod besseres Geleit wäre.

Ich mag die Werbung hier: "Depressionen: Wir helfen Ihnen." "Angst und Panikattacken?" "Borderline? Sie haben eine Borderline-Störung? Wir behandeln sie gern". Sollte man mal sammeln.

Schade, dass mein Genie wahrscheinlich untergehen wird in unserer schnelllebigen Welt. Das ist lustig. Und bitter zugleich.

Ich beende diesen Wirren und verabschiede mich in die mit Lethargie gepaarte Nachdenklichkeit, oder in den Schlaf.
25.12.07 23:51


Eindruck und Ausdruck

Obwohl ich körperlich gar nicht auf der Höhe bin im Moment, gefalle ich mir. Mein Äußeres ist nett und akzeptabel, meine Gedanken kursieren. Es mag am Fieber liegen. Meine Gedanken kreisen um die Welt, um vieles Göttliche, das umfasst die Theologie vorallem im Christentum, das umfasst viel Schönes und zu großen Teilen umfasst es mich. Ich denke nach übr meine Zukunft, über vieles was kommen mag. Das eigentlich weniger, ich denke mehr .. an Szenen, an Eindrücke, wie ich sein werde, wie ich aussehen werde, wie ich mich verhalte. Ich glaube, ich kann mich prächtig entwickeln. Und wenn ich mich in bestimmten Richtungen ein wenig ändere bringe ich es auch zu Ruhm, zu Bedeutung. Meine Schriften und Werke werden eventuell etwas verändern und dann hätte mein Leben schon mehr Sinn, als ich erwarte.
Das ist zum einen Faulheit auch im Bereich des Schreibens, das ist Faulheit aufzustehen, Demotivation, Schüchternheit und vieles weitere, was hemmt. Das überwunden werde ich Genie. Aber übertreiben, das sollte ich nicht.
Meine Jugend werde ich fristen in bunten Haaren und sonstiger hoffentlicher Zurückhaltung. Im Fleiß hoffe ich mich zu üben, viel zu lesen, Wissen anzuhäufen und Menschen zu finden, die es wert sind, mit ihnen mein Leben zu verbringen. Nicht viele. Den ein oder anderen, dem ich meine Briefe zusenden werde. Um der Kosten willen vielleicht zwei um mit diesen Miete zu teilen und für nächtliche Rotwein-Philosophie, Sponsoren und Unterstützer.
Wie sagt Luther King, ich habe einen Traum. Von einem wunderbaren Leben, welches ich führen könnte. Ein Dasein als Student, als Spielerin, als Ich. Ich habe so viele Visionen, Ideen und Vorstellungen vom Leben, soviele Träume, solche Massen an Potenzial.
Ich hasse Menschen, die sich verschweden. Ich hoffe, ich werde am Ende meines Lebens nicht stehen und mich hassen müssen.
26.12.07 00:53





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