Zwischen Chaos und Phantasie

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Die Wirklichkeit blinzelte. 55%

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Mittendrin

Endlich mal wieder ein Eintrag, der in die Tiefen meiner Seele eindringt, sie umstülpt und Gedanken zum Vorschein bringt.
Nun gut, ein länger andauerndes Gefühl, welches mich mein Empfinden gemeinhin als recht gut bezeichnen ließ, lässt langsam nach. Unzufriedenheit, Selbstzweifel kehren ein.
Zunächst ein kurzer Rückblick, ohne viel Wertung:
Vom 11.-16.03. beging ich meine Probewoche im Internat in Königswinter, welche ich als sehr positiv empfand. Der Abschluss wurde durch eine mehr als ätzend-nervige Diskussion mit meinem Vater gestaltet; ich ärgere mich noch immer über ihn.
Warum will man mir nun Probleme einreden, die ich nicht (mehr) habe?
Am darauf folgenden Wochenende war ich daheim, bevor ich mich - nachdem zumindest ein Teil der Wäsche aus der Maschine kam - auf den Weg nach Köln machte. Doch wohnte ich zwei Wochen lang bei meiner Tante. Ihre Gesellschaft und ihre Gastfreundschaft lernte ich auf etwa 40m² sehr zu schätzen. Ich durfte sie von einer anderen Seite erleben.
Der eigentliche Grund meines Aufenthalts allerdings, war das vorgeschriebene Betriebspraktikum meiner Schule. Ich bestritt dieses bei Ömmes & Oimel, dem Kinder- und Jugendtheater in der Comedia. Leider wurden meine wohl zu hohen Erwartungen ein wenig enttäuscht, doch ist Verschickung eine typische Praktikanten-Aufgabe. Immerhin musste ich weder Kaffe kochen, noch kopieren. Dennoch erhielt ich Einblick in verschiedenste Bereiche, von Bühne, Technik, über Verwaltung, Theaterpädagogik, Besucherabteilung zum Schauspiel. Durch Gespräche erfuhr ich viel über Qualifikationen und Ausbildung einzelner Berufe und persönliche Erfahrungen der Mitarbeiter.

Nun bin ich wieder da und genieße die Osterferien. Oder probiere es zumindest weitesgehend. Meinen Liebsten werde ich, da ich die letzten beiden Wochenenden mit und bei ihm verbrachte, wohl so schnell nicht wiedersehen. Also kein Grund, vorraus zu schauen. Dann werde ich wohl noch einige Tage zurück müssen an meine alte Schule, mit der ich doch schon endgültig abgeschlossen hatte. Schmerzlich blicke ich dieser Woche entgegen. Es gibt so viel Unnötiges, Verletzendes und Niederwerfendes, was vermieden werden könnte.
Ich werde mit meiner Therapeutin sprechen.

Ich fühle mich ein wenig leer, ein wenig verzweifelt, ein wenig schmerzend von innen. Kalt. Allein.
Ich genieße und hasse selbiges, selbigender Zeit. Paradox, widersprüchlich, doch so - glaubt sie - ist Charlie. Und diese Wortlaute machen sich in einer Eigenbeschreibung doch durchaus nicht schlecht? Charlie lächelt gerne. Schief.

Angst sollte noch als stark erwähnt werden.

Ich habe Caro getroffen. Wir haben zusammen einen Kaffee getrunken und über Aktuelles und alte Zeiten geplaudert. In einem furchtbar unschönen Café; beim nächsten Mal sollten wir ein gemütliches suchen. Ich hätte sie so gerne eingeladen, was ich durch meine Schusseligkeit leider versäumte. Nichtsdestotrotz war es harmonisch. Anders als früher. Sehr. Aber ein Anfang.

Grüßend
Charlie

Music: Diary, ASP, Janus, Stillste Stund und weiteres.
Mood: Da sage ich doch unkompliziertst s.o.
4.4.07 04:08


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statt nur dabei

Dieser Eintrag wurde aus unbestimmten Gründen einem folgenden vorgezogen und deshalb gibt es erstmal Allgemeines, Banales und Direktes.

Die Ferien sind morgen zu Ende und meine Motivation ist weiter unten denn je. Aber den ersten Tag direkt zu schwänzen dürfte unförderlichst sein. Damit darf ich mir dann morgen - verspätet - wohl Anschiss sowohl von meiner Klassenlehrerin als auch von meinem Mathelehrer anhören. Ja richtig, ich gehe zunächst auf meine alte Schule, da sie unfähig scheinen einen Termin für ein HPG zu finden. Wenn ich dann auch noch einen Nachschreibetermin erhalte oder die Arbeit gar morgen direkt schreiben muss ist alles aus. Ich hoffe noch auf meine Therapeutin ):
Meine Praktikumsmappe sollte ich auch noch irgendwann machen.

Am letzten Samstag war ich auf der Premiere von "JA und NEIN" einem Kinderstück von Ömmes & Oimel. Ich habe maßgeblich zum Erfolg der hauseigenen Produktion beigetragen, nämlich im Rahmen der Theaterpädagogik. Unsere wunderschönen Würfel hängen im Vorraum.
Das Stück an sich ist sehr schön geworden: Es erzählt die Geschichte von Nick und Nele, zwei unzertrennlichen Freunden, die wohl seit jeher gemeinsam reisen. Doch irgendwann stellt sich die Frage: "Wann sind wir eigentlich da?". Eine wunderschöne Inszenierung.

Am nächsten Samstag gehe ich mit Heike, meiner Betreuerin, Julia, der anderen Praktikantin und Sabrina nach Bonn ins Theater das Stück S.O.S. Schwanensee ansehen. Wir sind gespannt.

Am nächsten Freitag und Samstag ist in Kastellaun ein Casting für einen Kurzfilm zweier Jungproduzenten. Sieht sogar relativ interessant aus. Habe mir die Rollenprofile mal angesehen und es wären sogar zwei weibliche Hauptrollen und eine weibliche Nebenrolle dabei. Aber ich mag Statisten auch. Und in einem Lebenslauf macht sich sowas bestimmt auch gut.
Ich weiss noch nicht ob ich den Mut oder die Motivation aufbringe hinzugehen, denn eigentlich mag ich Film ja nicht.

Mein PC ist noch immer nicht in Arbeit und ich komme langsam in die Bredouille.

Es ist warm draußen. Viel zu warm. Hitzig und Kopfschmerzen hervorrufend. Ich mag den Sommer nicht, und der Frühling war auch schon schöner.

Seid getrost.
Charlie

Music: Alles mögliche.
Mood: Facebox, SchuelerVZ, myblog, last, langsam nervt's. Relativ gut. Ich muss meinen Praktikumsbericht noch schreiben
15.4.07 19:58


Tag des Buches

.. am 23.04.07 habe ich ihn leider verpasst. Von Kiya habe ich indirekt ein Stöckchen zugeworfen bekommen, welches ich mir einfach mal geschnappt habe, um auch mal wieder etwas zu schreiben. Um dem Tag des Buches doch noch ein wenig Tribut zu zollen.


Was wäre das Leben ohne lesen?
Langweilig, eintönig und noch weniger kultiviert.

Gebunden oder Taschenbuch?
Zum Mitnehmen und Lesen allgemein lieber Taschenbücher. Um sie später im Regal im Wohnzimmer stehen zu haben, würde ich gebundene Bücher bevorzugen.

Amazon oder Buchhandel?
Buchhandel, und dann am liebsten Mayersche oder Reuffel. Ich suche meist kein bestimmtes Buch und stöbere gerne. Daher mag ich auch Bibliotheken oder Antiquariate besonders.

Lesezeichen oder Eselsohr?
Lesezeichen! Eselsohren sind abartig. Nicht mal Zeitschriften tue ich sowas an. Lesezeichen sind aber meist nur Papierfetzen. Meist merke ich mir auch einfach nur die Seitenzahl.

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Nach Höhe, bei gleichhohen Büchern nach Farbe und ansonsten auch mal nach Titel.
In welchem Regal welches Buch stehen darf, entscheidet die Priorität.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Behalten. Wegwerfen ist wie Eselsohren: Eklig. Bei einem Fehlkauf verschenke oder verkaufe ich Bücher auch mal, aber wegschmeissen: Nie.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Behalten. Wenn auch nur irgendwo in einer Schublade.

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Ohne. Ich mach den Umschlag meistens ab und nur selten nach dem Lesen wieder dran. Ich finde, Bücher sehen ohne auch viel schöner, edler aus.

Kurzgeschichten oder Roman?
Allgemein Romane, aber es kommt sogar vor, dass ich gute Kurzgeschichten zu lesen bekomme.

Aufhören, wenn man müde ist, oder wenn das Kapitel zu Ende ist?
Schauen, wie weit es noch bis zum Kapitelende ist und den Rest den Grad der Müdigkeit entscheiden lassen. Mindestens noch bis zum Ende des Absatzes.

„Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?
Ich liebe Märchen, aber der Unterschied ist da wie der von Pudding oder Joghurt. Ich nehme das, worauf ich gerade Lust habe.

Kaufen oder leihen?
Aufgrund von Geldmangel eher leihen. Wenn es sich aber lohnt, kaufe ich mir Bücher auch gerne im Nachhinein, um zB auch Jahre später nach einer bestimmten Stelle suchen zu können. Reclam kaufe ich auch selbst (;

Neu oder gebraucht?
Auch gerne gebraucht, manches aber auch lieber neu. Das kommt auf's Buch an.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Stöbern. Und ansonsten: Wikipedia. Wenn ich dort von einem Autor lese, mir Aphorismen von selbigem anschaue und er mir dann interessant erscheint, lese ich auch Rezensionen seiner Bücher. Dann kaufe ich eventuell. Zum Beispiel.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Davon abgesehen, dass letzteres ein unschönes Wort ist, tendiere ich so oder so zu einem geschlossenen Ende. Es berührt meist mehr.

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Morgens, nachts und im Zug.

Einzelband oder Serie?
Allgemein ziehe ich Einzelbänder vor. Aber beispielsweise die Scheibenwelt-Reihe ist genial. An sich ist es alles ähnlich. Bei Serien hatte der Autor nur noch so viele verschiedene Ideen, dass sie nicht zwischen nur 2 Buchdeckel gepasst hätten (;

Lieblingsserie?
Scheibenwelt. Viele weitere kenne ich auch nicht, wobei ich hierbei auch auf Manga-Reihen hinweisen muss, bei denen ich viel Spass hatte.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Das kommt ganz darauf an, wer jemand ist. Ansonsten vielleicht: Östlich der Sonne westlich vom Mond, ein Buch, welches ich so auch in Google nicht finde (und ich meine ein anderes als das von Paul Maar.).

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Das Parfum, Die Verwandlung und Der Besuch der alten Dame. Drei wunderschöne Bücher.

Welches Buch liest du gegenwärtig?
MacBest von Terry Pratchett und Der Mythos des Sisyphos von Albert Camus

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Die Verwandlung? Ich weiss es wirklich nicht. Es gibt so viel Schönes, was ich noch nicht gelesen habe und schon so viel Gutes, dass schon von mir gelesen wurde. Unter so vielen zu entscheiden? Nahezu unmöglich.
28.4.07 20:18





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