Zwischen Chaos und Phantasie

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Die Wirklichkeit blinzelte. 55%

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15-4-1-7

Zahlen können selten mehr für sich stehen, als ein Wort. Doch manchmal haben sie ihren ganz eigenen Charme. Werden beispielsweise als Chiffrierung und Code verwendet und bieten so einen Sinn - für Eingeweihte. Wer sich unter den oben benannten Numeri nichts vorstellen kann, der verzage nicht, er lese.
Tage in Leben von Menschen können bedeutsam sein. Persönlich, politisch, gesellschaftlich, ö.ä. Leute feiern Geburtstag, andere ihren Namenstag. Doch was ist persönlicher? Im Endeffekt?
Namenstag habe ich nie gefeiert. Ich weiss nicht einmal sicher, woher mein Name stammt. Es interessiert mich nicht; denn was "Charlie" ist, darum weiss ich.
Ich mag keine Geburtstage. In erster Linie nicht eigene. Nicht, dass ich es nicht manchmal genieße im Mittelpunkt zu stehen, doch derartig ist es mir eine Abscheu. Erwartungen, Enttäuschungen und viel Heuchelei.
Die Einladung zur Probewoche dürfte bald vorliegen. Dank der Deutschen Post AG, denn allein durch deren Inkompetenz verschiebt sich die Ankunft des Umschlags noch um wenige Tage. Sonntag geht es denn nun los. Mal sehen, ob ich den Computer werde mitnehmen können.
Vieles läuft nun vorraussichtlich aus. Heute beging ich meine letzte Stunde Erdkunde an meiner alten Schule. Habe morgen die letzte AG Szenischen Spielens, die - leider nur zu selten stattgefunden - doch eine große Leidenschaft anspricht. Punkte auf Listen erfüllen sich.

Soweit ein kurzer Zwischenstand. Apropos; in Kürze folgt in der Kategorie Musik ein Exkurs zu Festivals und Konzerten 2007. Vorrausgesetzt ich denke daran.
Ich liebe dich, Alex!

Gehabet euch wohl.
Charlie

Music: Mittelalter, Folk und vereinzelt Ausgewähltes.
Mood: Ich denke gut. Ich freue mich auf Kunst.
7.3.07 22:49


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Hexenkessel

... oder warum sich Gastmusiker bei Live-Auftritten immer total lächerlich machen müssen.

Die Musik besaß ich vorher schon, doch ist eine Live-DVD doch immer ein weiteres Event, welches sich in den meisten Fällen zu sehen lohnt. So lieh ich mir von einer Freundin den Original-Hexenkessel. So richtig mit Henkel und so leicht meliert, mit teils rostigen Stellen. Sieht furchtbar cool aus.

Die 2003 veröffentlichte Live-DVD der deutschen Mittelalter-Folk Rock Band Schandmaul zeigt 72 Minuten Konzert vom Feinsten. Beginnend mit Trommelschlägen, bestimmt schon bald Birgit mit der Sackpfeife die Bühne, die schon bald mit ihrer klanglichen Schwester, der Drehleier, duettiert. Die Sturmnacht eröffnet einen Abend voll von ohrenbetäubenden und sanften Geräuschen, die schlussendlich eine Einheit finden, in Klassikern wie dem Teufelsweib und einem der letzten Liedern, den Herren der Winde. Im mittleren Bereich stößt ein ungewohntes Gesicht zu dem eingespielten Sextett: Das Letzte Einhorn oder auch Michael Robert Rhein der ebenfalls deutschen Band In Extremo. Mit Anzug und einem T-Shirt mit dem Kopf von Che Guevara tritt er auf die Bühne und gröhlt einige Minuten lang eine "EXTREMere" Version vom schönen Lied Willst du? ins Mikro, mit der Begrüngung, dass er sich einen Song aussuchen dürfen und habe praktischerweise den Kürzesten genommen. Toll. Eine Assoziation mit Thomas Rainers "FUCK YOUUUUU", mit dem er das Publikum bei einem Samsas Traum-Duett der Zärtlichkeit der Verdammten begrüßt, lässt nicht lange auf sich warten. -.-
Durch Sonnenstrahl wurde das Konzert mit einem musikalischen Höhepunkt beendigt und dem Zuschauer am heimischen PC bzw. Fernseher wurde gleich darauf Einblick in den Backstagebereich gewährt, womit sich der zweite Teil der DVD, die 66 Minuten Bonusmaterial, übergangslos anschließen. Unter anderem sieht man Proben, Bilder der Tour und des Tourbusses, Studio- und zahlreiche Backstageaufnahmen und, was ich ganz besonders toll finde, eine "Kleine Instrumentenkunde mit Anna und Birgit". In ebenjener wurden die eher mittelalterlichen und exotischen Lautmalerutensilien der Band vorgestellt. Angefangen mit Schalmei und Rauschpfeife beinhaltet die musikalische Rundreise Sackpfeifen und Tin sowie Low Whistles, und endet mit einem nahezu ausgestorbenen Instrument: Der Drehleier.

So verbrachte ich den gestrigen Abend halb vorm PC sitzend, sowie andererseits mit der Flöte in der Hand und am Mund durch mein Zimmer springend - singend und tanzend.
Eine DVD, die sich wirklich zu sehen lohnt und u.U. viel Spass bringt. Als nächstes wird wohl Nackt von Subway To Sally dran glauben müssen; jetzt, wo ich auch ein Programm habe, womit man Filme ordentlich abspielen kann. (;

Vielen Dank, für die eventuelle Aufmerksamkeit.
Charlie von Socks, die Sockige

Music: Mittelalter-Folk-Mix bestehend aus Schandmaul, Corvus Corax, Subway To Sally, In Extremo und Flogging Molly
Mood: Relativ gut, ein wenig hungrig und aufgeregt.
10.3.07 13:45





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