Zwischen Chaos und Phantasie

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Die Wirklichkeit blinzelte. 55%

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Spielereien

Klar definiert kann ich momentan sagen: Ich bin maßlos überfordert.
Nichts Ungewöhnliches, ist dies doch ein periodisches Auftreten, vorallem am Anfang der Schulzeit. Mein Kopf schmerzt bestialisch, Schlaf fehlt. Meine Gedanken rasen, verwehren mir eine Ruhepause. Auch der Arm, den ich zum Festhalten benötige besitzt keine Immunität gegen Diverses, sodass ich um Halt kämpfe, um Halt für meinen Halt und schließlich noch für Darüberhinausgehendes. Verwirrend. Belastend.

Meine Schwester hat am Donnerstag Geburtstag. Wird 7 .. . Es schmerzt mich jedes Mal, wenn ich an sie denke, sollte ich doch für sie da sein, ihr die große Schwester sein, die ich mir einst wünschte. Ebenso wie sie. Ich habe ihr so viel zu geben; von meinem Wissen, meinen Gedanken, meiner - ja, so will ich es nennen - Erfahrung.
Und auch sie hat mir doch einiges zu geben: Liebe, Kindlichkeit, Spiel und Freude. Es ist schade.
Am Donnerstag habe ich desweiteren ein Gespräch mit meinem Jugendamtsbeauftragten. Trotz und Langeweile und Unverständnis spielen mit hinein: Ich habe einfach keinen Bock. Achja, und Desinteresse. Der Mann ist nun seit bestimmt 12 Jahren unser JAB und er hat mitnichten auch nur die Grundrisse der Familie begriffen. Im März wird er so oder so pensioniert.

Es ist ein zerstreuendes Gefühl nicht zu wissen, was kommt und zu wissen, ob was kommt und wann. Ich kann nichts planen, nichts zusagen. Ich selbst hänge - wie so oft - in der Luft. Natürlich verunsichert mich das um ein Vielfaches.

Warmes Grau ist eine wunderschöne Farbe.

Und ich möchte tanzen. Möchte bald wieder tanzen. So wie einst, auf engem Raum, mit wehendem Gewand. Drehen und Tanzen und Spielen bis zur Unendlichkeit. Bis man einst lachend und atemlos auf dem Boden darlag.

Music: Samsa, Stillste Stund, Chamber, ASP
Mood: kopfschmerzig, miserabel, unwohl?
8.1.07 14:53


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kafkaesk

Mal sehen was der Freitag bringt ...

In Königswinter war ich gewesen und habe mir das alles angeschaut. Ich bin mehr als beeindruckt und mein Entschluss steht quasi fest. An dieser Stelle fehlt nun immer noch und immer wieder die Unterschrift meines Vaters.

Samsa werden laut Ankündigung wohl gegen Ende Februar ihr neues Album/ihre neuen Alben releasen. Seien wir gespannt. Sowohl ob der Termin eingehalten wird und sich das Ganze nicht aus unerklärlichen Gründe noch 2 halbe Jahrzehnte hinzieht, als auch was die Platte/n uns bringen wird/werden. Reinschnuppern kann man bereits seit wenigen Tagen auf dem SAW III Soundtrack, wo Samsa mit Anti und erneut anzutreffen sind. Ich bin sehr positiv überrascht, so ist man bei dieser Band doch immer an eine gewisse Ungewissheit gebunden. Kaschte selbst stellt eine nahezu unberechenbare Persönlichkeit dar, was an der Bandgeschichte von Samsas Traum wohl auch unschwer abzulesen ist. Ich vertraue da einfach auf sein eigenes Verständnis und werde mir die Platte wohl auf jeden Fall zulegen. Anti erinnert am ehesten an Die Liebe Gottes und an Weena Morloch, möchte ich meinen. DLG stellt wohl unumstritten eines meiner Lieblingsalben dar und ich bin ohnehin ein begeisterter Weena-Fan. Eine Rezension und Kritik wird man wohl früher oder später auch hier finden. In Abhängigkeit an Erscheinungsdatum und eigene Motivation.

Morgen wird auch das neue Halbjahr beginnen, was heisst, dass wir am letzten Freitag Zeugnisse erhalten haben. Ich kann mich nicht beschweren, habe ich mich doch um rund 0,4 Punkte gebessert, strebe aber dennoch danach irgendwann wieder einen Durchschnitt zu erreichen, mit dem ich ganz zufrieden sein kann ... werde ich wohl auch nicht mehr schaffen, 1,0 hatte ich noch nie.

Das Adjektiv kafkaesk (nach dem Schriftsteller Franz Kafka) bezeichnet ein unheimliches Gefühl dunkler Ungewissheit, einer rätselhaften unkonkreten Bedrohung, eines Ausgeliefertseins gegenüber schemenhaften dumpfen Mächten. Das Eigenschaftswort leitet sich aus der Grundstimmung zahlreicher Werke Franz Kafkas ab, in denen die Haupthelden oft in undurchschaubaren, bedrohlichen Situationen von düsterer Komik bis Tragik agieren. (Der Wikipedia entnommen)

Liebe Grüße
Charlie

Music: Momentan überaus gerne Mittelalter.
Mood: mh, nicht schlecht?
28.1.07 15:19





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