Zwischen Chaos und Phantasie

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Die Wirklichkeit blinzelte. 55%

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Weena Morloch

Ihr benötigt Musik um eine langweilige Party endgültig zu ruinieren? Musik um der einzige in eurem Umfeld zu sein, der diese Musik hört? Musik um individuell zu sein?
Oder einfach etwas um eure Freunde, Nachbarn, Eltern und natürlich letztendlich euch selbst in den Wahnsinn zu treiben?
Hey, da hab ich was!

Lernt ein kleines Mädchen kennen, das Alexander Kaschte in einem weiteren atemberaubenden Projekt zur Seite steht und in dem Sinne vielleicht als kreative Muse dient.
Weena Morloch ist ein 12-jähriges Mädchen, welches immer 12 Jahre alt sein wird. Sie sieht immer gleich aus, ändert sich nicht im geringsten. Ihr Gesicht ist sehr verbraucht, sie hat dicke Tränensäcke unter den Augen, Sorgenfalten auf der Stirn, Dreck und Staub auf den Wangen und einen schmalen Korallenmund. Ihre Hände sind wund und aufgeplatzt; Weena hat abgekaute Fingernägel, sie knabbert ständig an ihnen. Sie hat dünne, dunkelbraune Haare, die sie nur selten offen trägt. Sie hat immer das selbe Kleid und die selbe, alte Schürze an. Die schlechten sozialen Gegebenheiten haben sie geprägt.
Weena lacht nicht oft. Sie ist sehr verbittert und oft todernst. Einer der todernstesten Menschen, die ich jemals kannte, so A.K.
Auch ist sie sehr eifersüchtig, vereinnahmend.
Das ist das Mädchen Weena. Vielleicht erlangt man daraus schon einen Eindruck auf die Musik?
Das Projekt wird musikalisch dem Death Industrial zugeordnet. Wenn man damit noch nicht in Berührung gekommen ist, scheint es schwer sich darunter etwas vorzustellen, auch wenn man die Musik zum ersten Mal hört. Es bedarf unter Umständen etwas Zeit das Gwirr aus Krach, Lärm, Chaos als Musik hinzunehmen.
Kunst - X = ? beispielsweise, das erste Album WMs, sollte beabsichtigt ein "sinnentlehrtes Klangkonstrukt" werden. Kaschte editierte, verstimmte und zerstörte wahllos Geräusche, Instrumente und alles was zur Klangerzeugung dienlich sein konnte. Mit Erfolg. Oder wie man es nennen möchte.
Auf Kadaverkomplex folgten dann auch Stücke, die man sich tatsächlich anhören konnte. Lieder wie Kugel im Gesicht(9mm) schienen Alex sogar so gut zu gefallen, dass er sie auch unter Samsas Traum spielte.
So lebte das kleine Mädchen hier und dort wieder auf. Leider ist das Projekt momentan scheinbar auf Eis gelegt. Wir warten auf weitere Veröffentlichungen! (Natürlich teilweise nur um sie zu besitzen und nicht um sie zu hören, aber das ist etwas anderes )
Weena Morloch ist also um es abschliessend zu sagen ein wenig Wahn, gemixt mit Chaos, Krach, psychischer Ausreizung und gesellschaftlich nicht vertretbar.
Macht euch selber einen Eindruck. Sprecht mich zum Beispiel an

Quellen, Links:
Offizielle Weena Morloch Homepage
Weena Morloch auf last.fm
MP3 Downloads Weena Morloch
Kugel im Gesicht(9mm) live
Deutsche Wikipedia: Weena Morloch
Englische Wikipedia: Weena Morloch
4.11.06 11:57


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Ein Vierteljahrhundert

... äh, ich meine, ein Vierteljahr ist es jetzt schon.




Aber nun gut. In nächster Zeit wird sich wohl wieder einmal einiges in meinem Leben verändern. Weniger emotional, denn meiner Lebensumstände.
Meine Eltern scheinen sich nun endlich geeinigt zu haben, was mit mir geschehen soll. Am wahrscheinlich nächsten Wochenende werde ich mir eine JWE in der Nähe von Siegen anschauen gehen. Natürlich habe ich mich zuvor mit Hilfe des Webs ein wenig informiert und muss sagen, dass ich negativ überrascht bin. Ich glaube kaum, dass ich mich dort in irgendster Form wohlfühlen können werde.
Nun möchte ich aber möglichst unvoreingenommen an die Sache herangehen, denn ich meine zu wissen, dass zumindest mir wirklich nur an meinem Wohlergehen gelegen ist.
Ich bin zwar kein Rassist, das sicher nicht, aber ich glaube, dass eine gewisse Voreingenommenheit gegenüber Türken in Deutschland keine Seltenheit darstellt und dass die Anforderungen an deren Intellekt sehr niedrig angesiedelt sind. Ich hoffe, dass dieses im Falle eines Falles nicht bestätigt wird. Inständig.
Nun gut.

Ich verabschiede mich. Bis später.
Charles

Music: Samsa, Janus, Weena, MIIME
Mood: labil?
5.11.06 13:45


Auslandsaufenthalt und verruchtes Kleingetier

Heute ist noch Montag, morgen Dienstag. Haha! Was ich damit sagen möchte: Über morgen ist Mittwoch!
Diese überaus neuen Erkenntnisse, die mich veranlassen diesen Eintrag zu schreiben, sind weit bedeutungsschwangerer. Nunja, nicht wirklich, allerdings werde ich am Mittwoch morgen - um 5! - mit der Big Band meiner Schule in Richtung Rochester/England aufbrechen. Bis Sonntag werden wir dort in Gastfamilien leben und ein wenig den "British Way of Life" schnuppern. Ja, das musste ich an dieser Stelle anbringen. Naja, ich denke, ich werde mich mit genügend Lesestoff eindecken und Massen an Batterien einpacken. Hehe, mit Pratchett und Kaschte im Handgepäck.
Vielleicht kann ich die Zeit ohne Alex auf diese Weise ein wenig erträglicher machen. Und ja, das CoB-T-Shirt, welches mir mindestens 3 Nummern zu groß ist, werde ich mitnehmen. Einfach nur um es dabei zu haben. Oder um darin zu schlafen, aber gut.

Womit wir eigentlich beim einzig Wahren und Wichtigen wären. Ein weiteres schönes Wochenende ging vonstatten und die Zugreise wird immer besser verträglich. Der Essener Hauptbahnhof stellt sich keine solche Beeindruckung mehr bei mir ein und ich habe das verdammte Glück immer nur höchsten 8 Minuten dort verbringen zu dürfen und an mich unbekanntem Ort sofort zurechtzufinden. Auch wenn ich den Bahnsteig betrete, zu Gleis 9 muss und .. links von mir auf Gleis 10 und rechts auf 8 blicke. Sowas gibt es in Bullay nicht. Dort gibt es nicht mal Anzeigetafeln. Köln mit seiner Digitalität schaffte erst recht ungebannte Bewunderung.

Achja, in Köln am 11.11. ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren könnte unter Umständen sehr ungeschickt sein. Abgesehen davon, dass ich Karneval und alles damit zusammenhängende aufs Ärgste verabscheue. Aber nun gut, den Platz habe ich und zurück zu oben Genanntem.

Fast 24 Stunden verbrachten wir in trauter Zweisamkeit und hatten viel Zeit für Gespräche, Zärtlichkeiten und Essen Viel ist übertrieben, aber zumindest ein wenig, wodurch jede Sekunde umso wertvoller wird.

Alles weitere sehen sie am nächsten Montag unter anderem über diese Themen: Weihnachten, Bonn, Literatur und Studium.
Wir bedanken uns fürs Zuschauen und sagen Auf Wiedersehen und bis zum nächsten Mal.

Charlie

Achja, da war doch noch was?
Meine Maus ist kaputt. Warum auch immer funktioniert das optische Signal nicht. Scrollen und klicken hingegen klappt einwandfrei. Ein wenig ätzend, aber dafür hat man ja so ein beschissenes Touch-Pad.

Music: Das Übliche, allerdings zur Zeit gerne auch Klassiches. Man bin ich intellektuell.
Mood: Ja, wie man vielleicht liest ein wenig aufgedreht, überladen, aufgeregt, kopfschmerzig und nervös.
13.11.06 22:50


Un-Mensch?

Tja, vielleicht könnte man mich als ein solches beschreiben.
Bin ich ein Mensch? Nein.
Bin ich zufrieden? Nein.
Bin ich glücklich?

Ganz einfach: Bin ich es nicht, so bin ich un-. Ein Unmensch zum Beispiel oder unzufrieden. Bin ich wohl sehr oft. Natürlich gibt es dafür in unser wunderbaren Sprache auch ganz andere Wörter. Unschön wird in diesem Fall zu häßlich. Unbrauchbar zu beispielsweise nutzlos. Natürlich. Aber etwas einfach stupide zu verneinen, oder es als etwas anderes zu betiteln, da gibt es Unterschiede.

Charlie
20.11.06 23:28


Die Welt steht Kopf

Momentan. Ich weiss nicht. Alles scheint sich zu drehen in unendliche Weiten. Schwindel.
Ich glaube, ein Ausbruch von Überforderung? Ich weiss es nciht sicher, aber klingt doch ganz logisch und natürlich wird sich das alles wieder geben.
Ach ich fühl mich einfach mies. Irgendwie. So unsicher, hilflos. Ich hänge in der Luft, um es so schön zu beschreiben.
An und für sich Sachen die mir ja nicht unbekannt sind. Im Gegenteil. Gefühle, die mich schon so lange begleiten. Viel zu lange für meinen Geschmack. Langsam aber sicher sollte ich doch auch davon wegkommen. Immerhin bin ich ja kontinuierlich dabei mich weiterzuentwickeln, in meinem Tun, Denken, Sein. Natürlich. Ich mache große Fortschritte. Aber wohin das alles?
An und für sich stehe ich doch immer noch da wo ich vor einem Jahr, vor zwei Jahren stand. Meine Gefühle haben sich doch nicht verändert. Zumindest nicht im Wesentlichen. Noch immer sitze ich grundlos weinend in meinem Zimmer und fühle mich von der Welt verlassen. Noch immer fühle ich mich hilflos und unsicher.
Natürlich, ich habe einen großen Teil an Stärke und Hass, aber auch Arroganz. Aber im Grunde genommen, bin ich nichts weiter als das, was ich schon immer war, immer sein werde.
Das Wissen hierüber bringt mir nichts. Rein garnichts.
20.11.06 23:36


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