Zwischen Chaos und Phantasie

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Die Wirklichkeit blinzelte. 55%

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Ferien

Es sind Ferien! Keine Schule mehr, zwei Wochen lang ausschlafen, kein andauerndes Genervtsein, kein Stress durch Arbeiten, drohende Tests, und so weiter. Zeit. Zeit um sie zu nutzen. Zeit für Freunde, die man sonst nicht sooft sieht. Zeit, langsam zu sein. Zeit um zu tun, was man möchte. Es sind Ferien!
Zumindest in Nordrhein-Westfalen.

Ich dagegen schreibe Morgen erstmal eine Englisch-Arbeit, am Mittwoch eine HÜ in Physik bei meinem Lieblingslehrer, und am Freitag, dem Tag an dem nun wir auch endlich Ferien bekommen werden, werden ich und meine drei Kollegen noch eine Lateinarbeit schreiben, während der Rest der Schule sehnlichst auf den Gong nach der letzten Stunde warten wird. Klasse.

Am Freitag habe ich daraufhin dann auch sofort mein FG, was natürlich ideal zu meiner Aufmunterung beitragen wird. Ich bräuchte ein EG wesentlich eher, aber was soll's immerhin bin ich ja weitesgehend stabil. Ja, ihr könnt mich doch mal.
Davon abgesehen, dass ich mich sowieso in der Richtung nie entscheiden werde, weil ich es ein stückweit, denke ich, auch nicht will, bin ich ja mal wieder am überlegen, mit eine ambulante Therapeutin zu suchen. Manchmal habe ich das eben nötig. Glaube ich.

Was beschäftigt mich sonst noch, was ich nicht schon in meinem vorigen Eintrag anklingen lassen habe?
Keine Ahnung. Ist wohl auch der Grund, weshalb ich in den letzten Tagen nicht so viel getan habe. Und Demotivation. Aber die ist sowieso momentan recht überwiegend. Kommt wohl ein stückweit mit der Lethargie und Gleichgültigkeit.
Was soll's?
Wo bitte soll man denn auch Motivation hernehmen, wenn man keine Ziele hat, die es zu erreichen gibt. Beziehungsweise, wenn es Ziele gibt, die sich aber nicht erreichen lassen.
Was soll's?

Gute Nacht
Charlie

Music: Goethes Erben - Erkaufte Träume
Mood: Mein linkes Auge brennt.
1.10.06 22:04


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Revolution

In keinster Weise glaube ich, dass dieses Wort, das doch tiefere, größenwahnsinnigere Hintergründe, vorallem auch eventuell auf einem Blog, der von einer Person wie ich es bin verwaltet wird, vermuten lässt, für die Veränderung auf meinem Computer unpassend gewählt ist.
Ich habe den WINAMP!
Ja, ich bin ausserordentlich stolz. Bisher wurde meine doch so wertvolle Musik vom ebenfalls windows-eigenen Media Player abgespielt. Unter deren Niveau, ganz eindeutig. Da musste etwas Neues her und da ich den MediaMonkey ja durchaus sympathisch, aber weniger hochwertig fand, wählte ich, inspiriert durch Alex, den WinAmp. Eine langwierige Entscheidung, die sich aber durchaus gelohnt hat.

Ansonsten stehen die Ferien vor der Tür. Auch Rheinland-Pfalz wird morgen die Schulen vorrübergehend schliessen. Wie ich es vielleicht schon bei den Sommerferien erwähnte, bin ich nicht unbedingt ein Freund von Ferien. Allerdings auch nicht der Schule, aber das ist etwas anderes. Die Herbstferien sind mir da aber auch noch die Liebsten: Nicht so ausgedehnt wie die Sommerferien, nicht so kalt wie die Weihnachtsferien und ästhetischer und nötiger (?) als die Osterferien. Denke ich.
Diese hier werden allerdings einige besonders schöne Tage innehaben, da ich in der nächsten Woche zu Alex fahren werde. Wunderbar

Sonstige Anlässe zum Feiern:
Alex und Ria seit 2 Monaten und für immer vereint.
Caros Geburtstag: Alles Gute zum 18.

Irgendwie ... ich habe Angst vor Morgen.
Charlie

Musik: RHCP - Make You Feel Better
- Really?
Mood: Leicht komisch, ängstlich, kränklich.
5.10.06 20:38


Reflektion von Licht und Schatten

Aufgestiegen aus dem Tal der Finsternis, gekommen durch das Tor an der Schwelle, die Schwelle von schwarz und weiss, von hell und dunkel, von Licht und Schatten, erkennt eine düstere Seele, dass die Sonne am Sonntagmorgen doch durchaus schön sein kann.
Doch schon wenige Takte später wird das kleine Wesen von der Kraft und Wärme übermannt und zieht sich zurück in sein Loch von ewiger Schwärze und Kälte.

Allerdings nicht der Einsamkeit, da ich in meinem Zimmer ja auch meinen geliebten Computer habe, aber gut.

Latein denke ich recht gut gemeistert zu haben. Ich fand den Text und die Grammatik wesentlich einfacher oder zumindest verständlich als bei der zuvorigen Arbeit.
In Englisch wurden wir - leider - nur abgefragt. Ich konnte alle Vokabeln, von daher wäre ein Test für mich wahrscheinlich effizienter gewesen. Was soll's?
Mein EG/FG. Ja, das FG würde ich als nahezu komplett überflüssig bezeichnen. Meine Mutter sprach Themen an, die wohl schon mehr als einmal diskutiert worden waren und die auch hier kein Ergebnis fanden. Mein EG von etwa 15 Minuten war eine wahre Erleichterung. Ich merkte, wie meine Gedanken nur so aus mir hervorsprudelten. Irgendwie tat es gut. ... ich glaube, ich sollte mich tatsächlich noch nach einer weiteren Form der ambulanten Therapie umsehen. Aber dieses bringt wiederum so viele Komplikationen und was weiss ich nicht alles mit sich

Noch 4-5 Tage!
Charlie

Music: ASP - Schwarz
Mood: Ruhig, relativ.
8.10.06 15:36


Ein Auszug aus Arroganz und damit Verbundenem

Eigentlich weiss ich nicht, was ich schreiben soll. Ich habe auch eigentlich kein Interesse irgendwen an meinen Gedanken teilhaben zu lassen. Weshalb ich sie auch nicht niederschreiben werde.
Nun frage man sich möglicherweise wozu um alles Himmel und Hölle umfassende ich diesen vollkommen sinnlosen Eintrag tippe. Meine wertvolle Zeit verschwende. ...
Ich denke, daran liegt es. Meine Zeit ist nicht wertvoll. Und sinnvoll erst recht nicht. Im Eigentlichen wird meine Existenz, oder besser mein momentanes Dasein, um es nicht gänzlich entgültig klingen zu lassen, von purer Langeweile regiert. Ich verschwende mich, meine Person und meinen hochqualifizierten Geist. Keine Beschäftigung scheint mich zu füllen oder gar zu erfüllen. Es ist alles, dass mir entweder zu nieder oder gar zu wider ist. Warum? Ja, warum? eine durchaus existenzielle Frage, mit der sich wohl jedes annähernd intelligente Lebewesen einst beschäftigen mag.
Aber in meiner unglaublichen Überheblichkeit meine ich diese Frage, hier, sogar beantworten zu können. Was ja auch durchaus schwer ist, aber gut.
Ich möchte mich in meiner gnadenlosen Arroganz wohl als eine durchaus intellektuelle Person, wenn nicht sogar eine der klügsten in meinem Umfeld, bezeichnen, die mit den Anforderungen an ihr Alter und ihre Person masslos unterfordert ist. (Natürlich lässt sich dies nicht allgemein beziehen, aber ich denke, der wie oben erwähnte halbwegs intelligente oder gar empathische Mensch kann meinen Gedankengängen Folge leisten oder sie verstehen, wobei dies wohl nur höheren Wesen gewährt ist.)
Durch diese Unterforderung entsteht das Gefühl, nichts könne ausreichen, wodurch wiederum diese Langeweile entsteht. Ja, das ist eine Überraschung, wie unerwartet.

Desweiteren, um meine textliche Euphorie begreiflich zu machen, hatte ich 1-2 wunderschöne Tage bei und mit meinem zukünftigen Ehemann.

Charlie

Music: Samsas Traum - Ein Duell mit Gott
Mood: Lethargisch, genervt und übertrieben arrogant.
13.10.06 21:06


22. Oktober

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Wir haben schon wieder Oktober und ich weiss nicht wohin das letzte Jahr verflogen ist. Meine Erinnerungen an dieses lassen auch sehr zu wünschen übrig. Natürlich gibt es nicht wenige Ereignisse, die mir im Kopf geblieben sind, aber ein Jahr kann ich mir sicher nicht zusammenreimen.
Am 22. Oktober 2005 begann aber auch ein Prozess der mein Leben auf lange Zeit betrachtet beeinflusst und geradezu bestimmt. Geradezu nichtsahnend habe ich mich an diesem Tag in einem Forum meines Clans bei einem Browsergame, was ich schon einige zeitlang spielte, registriert. Wie auch wenige Minuten zuvor ein anderer Vampir namens Nerothos. Der Mann hinter diesem Nick nahm auch unter anderem wegen eines RPGs, welches wir online und im Rahmen dieser Community spielten, Kontakt zu mir auf und schon bald bildete sich zwischen uns eine freundliche, bald eine freundschaftliche, bald schwesterlich-brüderliche Beziehung. Diese wurde von Zeit zu Zeit immer wichtiger für mich, immer weniger aus meinem Leben weg zu denken, bis ich dazu kam, die Person hinter Nerothos für mich als eine wichtigste in meinem Umfeld zu betrachten. Meist online war er oft für mich da, wenn es sonst niemand war, meist online liess er mein Herz beim Erkennen diesens ein wenig höher schlagen, doch als mehr als meinen großen Bruder sah ich ihn nicht an.
Dann aber fand das folgenschwere Amphi-Festival in Köln statt, bei dem wir uns live begegnen wollten. Ich meine darüber zumindest bei last.fm schonmal etwas geschrieben zu haben, weshalb ich dieses hier nicht nochmal breittreten möchte.
Ich glaube, alles übrige lässt sich zwischen den Zeilen erlesen und so möchte ich mit allessagenden Worten schliessen:
Ich liebe dich, Alex

Charlie

Music: Samsas Traum - Bis an das Ende der Zeit
Zum Inhalt: Klar, wollte ich eigentlich was anderes schreiben, aber so gefällt es mir schon ganz gut.
22.10.06 15:43


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